Mittwoch, 9. Mai 2018

AGS GmbH - Ihr Partner für die Wärmebehandlung von Gussteilen

Zu Beginn des Jahres 2014 haben wir die Installation eines BALZER Härteofens im Hause der AGS GmbH erfolgreich abgeschlossen und sind ab sofort in der Lage, Aluminiumbauteile nach T6 oder T64 einer Wärmebehandlung zu unterziehen.
Unsere Qualitätskontrollen verpflichten uns zur ständigen Prüfung der Bruchdehnung und Härte, ein Hilfsmittel hierfür ist unser Härteprüfgerät "Frank Frankoskop 38532".



Brinellhärte: Bei der Prüfung nach Brinell dringt unsere Kugel mit dem Durchmesser 2,5mm in die Oberfläche der Probe ein. Nach Wegnahme der Prüfkraft verbleibt in der Oberfläche ein runder Eindruck mit einem bestimmten Durchmesser. Anhand dieses Durchmessers wird die Eindrucktiefe und hier raus die Fläche des Eindrucks berechnet. Der Quotient aus Prüfkraft und Eindruckfläche, multipliziert mit einem Faktor, ergibt die gesuchte Härte.


Beschreibung der einzelnen Abläufe ( Warmauslagern ):

2.1 Definition

Durch eine geeignete Wärmebehandlung kann man die mechanischen Eigenschaften von Aluminiumlegierungen verbessern. Dies trifft vor allem auf die Zunahme der 0,2%-Streckgrenze und der Zugfestigkeit zu. Bedingung für die Aushärtbarkeit ist das Vorhandensein von Beimengungen, die ein temperaturabhängiges Lösungsvermögen besitzen. Dabei ist es wichtig, daß die Löslichkeit bei hohen Temperaturen höher ist als bei niedrigen. Geeignete Bestandteile der Legierung bilden dabei Kupfer, Zink, Magnesium und Silizium. Der eigentliche Aushärtevorgang geht in drei Schritten vor sich:

1. LösungsglühenHier wird erreicht, daß sich möglichst viele der beigemengten Elemente im Al-Mischkristall lösen. Man spricht daher auch meist vom Lösungsglühen. Die Temperatur soll dabei möglichst hoch, jedoch unterhalb der Schmelztemperatur des am niedrigst schmelzenden Elements liegen.

2. Abschrecken: Direkt nach der Wärmebehandlung wird der Werkstoff (meist im Wasserbad) abgeschreckt, um somit den angereicherten Mischkristall in den übersättigten Zustand überzu­führen. Vor allem bei den Legierungsgruppen A1CuMg und AlMgSi ist es besonders wichtig, daß der Bereich zwischen 250 und 450 °C schnell durchschnitten wird, um Ausscheidungsvor­gänge zu vermeiden.

3. AuslagernHier unterscheidet man zwischen Warm- (100-200 °C) und Kaltauslagern (etwa bei Raumtemperatur), je nach den zu erzielenden mechanischen Eigenschaften. Es kommt bei der Auslagerung zu Ausscheidungen, die Einfluß auf die mechanischen Eigenschaften haben.


Ihr Team der 
Aluminiumguss Sauerland GmbH
Kontakt: info@alu-guss-sauerland.de

Hier der Link zur Homepage: AGS GmbH

Blog: Druckguss.com & Kokillenguss.de 

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